Investitionsfokus: Wärmeversorgung
Wärmeversorgung
Der Masterplan Energie und Klima der Muttergesellschaft FSG sieht vor, bis 2040 rund 90 Prozent des Wärmebedarfs innerhalb der festgelegten Systemgrenzen durch erneuerbare Energien zu decken. Dafür soll die Wärmeerzeugung am Flughafen schrittweise von fossilen Brennstoffen auf regenerative Quellen umgestellt werden.
In einem ersten Schritt soll das Heizwerk Süd technisch angepasst werden. Nach dem derzeitigen Transformationsplan sollen dort zunächst rund 80 Prozent der bereitgestellten Wärmemenge aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt werden. Für die Umstellung ist nach aktuellem Planungsstand vorgesehen, Wärmepumpen, Wärmespeicher und Power-to-Heat-Anlagen in das Versorgungssystem einzubinden.
Durch die vorgesehenen Maßnahmen im Heizwerk Süd könnten die jährlichen direkten Treibhausgasemissionen nach derzeitiger Berechnung um rund 900 Tonnen CO2eq-Emissionen sinken. Die erwartete Minderung ist eine Prognose und betrifft Scope 1. Der Vergleich bezieht sich auf ein definiertes Referenzszenario. Die tatsächliche Emissionsminderung wird nach der Umsetzung anhand der eingesetzten Energieträger und der tatsächlich erzeugten Wärmemengen überprüft.
Die bei der Planung und Umsetzung im Heizwerk Süd gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Umstellung des Heizwerks Nord einfließen. Damit sollen technische Anforderungen und mögliche Herausforderungen frühzeitig berücksichtigt werden. Nach einer ersten Berechnung könnten die vorgesehenen Maßnahmen im Heizwerk Nord die jährlichen direkten Treibhausgasemissionen um etwa 6.000 Tonnen CO2eq-Emissionen reduzieren. Die Prognose betrifft Scope 1 und beruht auf vorläufigen Annahmen, da der konkrete Transformationsplan noch erarbeitet wird.
Derzeit wird ein Blockheizkraftwerk zur Wärmeversorgung eingesetzt. Die FSG plant stattdessen künftig den Einsatz von Wärmepumpen. Die konkrete Ausgestaltung und der Zeitpunkt der Umstellung sind Gegenstand der weiteren technischen Planung.
Mit Szenarien zum optimalen Energiesystem
Durch die vorgesehenen Maßnahmen im Heizwerk Süd könnten die jährlichen direkten Treibhausgasemissionen nach derzeitiger Berechnung um rund 900 Tonnen CO2eq-Emissionen sinken. Die erwartete Minderung ist eine Prognose und betrifft Scope 1. Der Vergleich bezieht sich auf ein definiertes Referenzszenario. Die tatsächliche Emissionsminderung wird nach der Umsetzung anhand der eingesetzten Energieträger und der tatsächlich erzeugten Wärmemengen überprüft.
Die bei der Planung und Umsetzung im Heizwerk Süd gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Umstellung des Heizwerks Nord einfließen. Damit sollen technische Anforderungen und mögliche Herausforderungen frühzeitig berücksichtigt werden. Nach einer ersten Berechnung könnten die vorgesehenen Maßnahmen im Heizwerk Nord die jährlichen direkten Treibhausgasemissionen um etwa 6.000 Tonnen CO2eq-Emissionen reduzieren. Die Prognose betrifft Scope 1 und beruht auf vorläufigen Annahmen, da der konkrete Transformationsplan noch erarbeitet wird.
Derzeit wird ein Blockheizkraftwerk zur Wärmeversorgung eingesetzt. Die FSG plant stattdessen künftig den Einsatz von Wärmepumpen. Die konkrete Ausgestaltung und der Zeitpunkt der Umstellung sind Gegenstand der weiteren technischen Planung.
Mit Szenarien zum optimalen Energiesystem
Ein digitales Modell des Energiesystems, der sogenannte digitale Zwilling, bildet den aktuellen Anlagenbestand und ein für 2040 geplantes Energiesystem ab. Es soll dabei helfen, verschiedene Erzeugungs-, Speicher- und Verbrauchsszenarien zu untersuchen und den Einsatz der technischen Anlagen zu planen.
Nach den Modellberechnungen könnten der Ausbau der Energieerzeugungsanlagen und ihre intelligente Steuerung den Eigenversorgungsanteil bis 2040 im Wärmesektor auf rund 22 Prozent und im Stromsektor auf etwa 35 Prozent erhöhen. Die Werte sind Prognosen und hängen unter anderem vom Ausbau der Erzeugungs- und Speicheranlagen ab.