Der Abbaupfad steht im Einklang mit den Vorgaben des Klimaschutzgesetzes Baden-Württemberg und der Net-Zero-Initiative, die von ACI Europe, dem europäischen Flughafenverband, ins Leben gerufen wurde. Um die Zielsetzung zu erreichen, senken wir die Scope-1- und Scope-2-Emissionen gemäß dem Greenhouse Gas Protocol bis 2030 um 85 % gegenüber dem Stand von 1990 – ausgehend von 15.927 Tonnen CO₂eq im Jahr 1990 (Basisjahr des Klimaschutzgesetzes Baden-Württemberg).
Bis 2030 will der Flughafen Stuttgart alle Ground-Handling-Tätigkeiten am Flugzeug – von der Landung bis zum erneuten Start – so ausführen, dass vor Ort keine CO2eq-Emissionen und Abgase mehr entstehen. Das Ziel umfasst die Arbeiten derMuttergesellschaft FSG und ihrer Abfertigungstochter SAG. Dafür müssen alle dort regulär für die Abfertigung eingesetzten Fahrzeuge und Geräte elektrisch werden.
Reduktion um 42 % erreicht
Die bislang umgesetzten Maßnahmen haben dazu beigetragen, die direkten Treibhausgasemissionen der Flughafengesellschaft in den Kategorien Scope 1 und Scope 2 gegenüber dem Basisjahr 1990 um 42 % zu reduzieren (Stand 2025). Umwelt- und Emissionskennzahlen erfassen wir mit unserem zertifizierten Umweltmanagement nach EMAS. Diese werden in regelmäßigen externen Umweltaudits überprüft und in unseren Berichten transparent gemacht.